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Umgangsformen
Anrede - Duzen - Siezen
Es
ist wichtig, den Namen seines Gegenübers zu kennen. Es ist peinlich, sich
erst am Ende eines Gespräches nach dem Namen des Gesprächspartners zu
erkundigen. Verschaffen Sie sich bereits zu Beginn Klarheit darüber,
damit Sie Ihren Gesprächspartner mit seinem Namen ansprechen können.
Dies wirkt auf Ihr Gegenüber positiv.
Haben Sie den Namen nicht verstanden, so fragen Sie nach. Die
Formulierung "Wie ist ihr Name?" ist weitaus positiver und
persönlicher als die Formulierung "Wie war der Name?"
Viele Menschen verfügen über ein schlechtes Namensgedächtnis.
Abstellen kann man dieses Defizit, indem man den Namen so oft wie möglich
(wenn nicht ausgesprochen, dann zumindest gedanklich) verwendet. Hilfreich
ist es, wenn man die Person dabei direkt ansieht und sich die
Gesichtszüge einprägt. Altbewährt ist auch die Methode der
Eselsbrücken (Herr Schmitz mit dem verschmitzten Lächeln usw.).
Welche Regeln gibt es für das Duzen und
Siezen?
Grundsätzlich gilt:
- Der Ranghöhere bietet das Du an.
- In Geschäftsbeziehungen löst ein vorschnelles Anbieten
der vertrauen Anrede eher Argwohn und Misstrauen aus.
Ob "Du" oder "Sie" - die Handhabung ist
von Branche zu Branche, von Unternehmen zu Unternehmen
unterschiedlich.
Möglichkeiten:
- Es wird grundsätzlich gesiezt. Durch die Anrede "Sie"
wird Distanz geschaffen und Stellungen der Personen
unterstrichen. Nur Personen, die sich besonders gut kennen,
duzen sich nach Übereinkunft.
- Es wird grundsätzlich geduzt. Dies geht von der untersten
bis zur obersten Ebene (z. B. der Arbeiter duzt den
Geschäftsführer). Diese Form findet man häufig in
Unternehmen mit amerikanischem Einschlag. Es soll der Eindruck
entstehen,
dass man sich nicht nur geschäftlich, sondern auch
persönlich gut versteht.
- Eine Kombination aus Vornamen und der Anrede "Sie".
weiter mit
"Die nötige Distanz"

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