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Umgangsformen
Wer
bestimmt über den Handschlag?
- Der Ranghöhere entscheidet,
ob er die Hand gibt. Dies gilt inner- und außerbetrieblich.
Eine knifflige Angelegenheit, wenn der Rang der Personen
nicht klar ist.
Allgemein gilt: Die Hand zur Begrüßung reicht die Dame dem
Herrn, der Ältere dem Jüngeren, der Gastgeber den Gästen,
- Jemand der kommt, gibt die
Hand (wer einen Raum betritt, in dem sich schon andere zu
begrüßende Personen aufhalten). Muss man einer Gruppe von
Personen die Hand zur Begrüßung reichen, so kann man sich über
alle Konventionen hinwegsetzen und der Reihe nach begrüßen.
- Der Ältere entscheidet dem
Jungen gegenüber.
Was
Sie bedenken sollten - Kunden
Kommt ein Kunde, so ist er
gleich zweifach berechtigt, als erster die Hand zu geben.
Zum einen ist er der Ranghöhere als "König Kunde",
zum anderen ist er der, der kommt. Gleich dreifach ist er
berechtigt, wenn er auch noch älter als der Empfangende ist.
Da scheint klar zu sein: Es ist auf den Handschlag des
Kunden zu warten.
Was aber, wenn der Kunde diese Regelung nicht kennt? Er wird
denken: "Der gibt dir nicht einmal die Hand..."
Was aber, wenn der Kunde zögerlich und misstrauisch ist?
Durch ein herzliches Handshake könnten Sie erste Barrieren
überwinden.
Fazit: Es ist durchaus üblich und keineswegs
unhöflich, Kunden zuerst die Hand zu reichen.
Sonderfall
Frauen?
Frauen bekleiden in der
Geschäftswelt nicht mehr die Rolle des "Dämchens",
das eine Sonderbehandlung erhält oder wünscht. Aus diesem
Grunde stehen Frauen bei der Begrüßung auf. Nur im
privaten Bereich bleibt die Frau bei der Begrüßung sitzen.
Außer, Sie bekleidet die Rolle der Gastgeberin - dann steht
sie selbstverständlich zur Begrüßung einer Person auf.
weiter mit
"Anrede - Duzen - Siezen"

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