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Umgangsformen
Grüßen und sich oder
eine Person vorstellen
Ein offener Blickkontakt bei der Begrüßung ist das Wichtigste.
Reichen Sie jemandem zum Gruß die Hand, sollte der Händedruck wohl
dosiert sein. Ein zu lascher Händedruck wird von vielen als unangenehm
empfunden. Allerdings möchte auch niemand beim Handschlag die Knochen knacken hören.
Dass bei der Begrüßung die Hände aus den Hosentaschen und die
Zigarette aus dem Mund genommen werden muss, muss hier sicher
nicht extra erwähnt werden...
Wer grüßt nun wen zuerst?
Grundsätzlich grüßt der Rangniedrigere den Ranghöheren (die
Sekretärin den Chef, der Mann die Frau, der Jüngere den Älteren). Haben
sie eine Gruppe von Menschen zu begrüßen, geht es auch hier nach dem
Rang. Ist Ihnen der jeweilige Rang nicht bekannt, oder haben alle Personen
den gleichen Rang, so begrüßen Sie der Reihe nach. Eine Begrüßung per
Handschlag ist in einer Gruppe mit mehr als drei Personen nicht notwendig.
Wer einen Raum betritt, in dem sich Personen befinden, grüßt. Der
Rang spielt hierbei keine Rolle.
Kommt man sich z. B. auf einem Flur entgegen, grüßt der zuerst, der
den anderen zuerst gesehen hat.
Auch wenn diese offizielle Reihenfolge nicht eingehalten
wurde - grundsätzlich muss der Gruß eines anderen erwidert
werden.
Geschäftswelt
- Wer stellt wen vor?
- Stößt eine einzelne Person auf eine Gruppe, die ihn noch
nicht kennt, wird diese Person der Gruppe bekannt gemacht.
- Innerbetrieblich ist es üblich, dass der Ranghöhere
bekannt macht (z. B. der Abteilungsleiter stellt die neue
Sachbearbeiterin vor).
- Der Besuch aus dem Ausland wird den Inländern bekannt
gemacht. Dies gilt auch, wenn die Person, der er vorgestellt
wird, ranghöher steht.
Sie möchten sich selbst vorstellen:
- "Mein Name ist Inga Wolff". Vermeiden Sie "Ich
bin..."
- Nennen Sie möglichst Vor- und Nachnamen.
- Frauen können den Zusatz "Frau" nennen,
während Männer den Zusatz "Herr" nicht
nennen ("Mein Name ist Frau Inga Wolff" aber
"Mein Name ist Michael Kramer")
- In einer Situation, in der man mehrmals hintereinander
seinen Namen nennen muss, reicht auch ein kurzes Vorstellen
"Wolff" (z. B. die Personen, denen Sie sich
vorstellen möchten, treffen nacheinander ein)
Ungepflogenheiten
In Abwesenheit der Person, über die gerade gesprochen
wird, kommt es vor, dass nur der Nachname genannt wird (z.
B. ...der Meier hat gestern...). Diesem Beispiel der
geringschätzigen Art, sollten Sie nicht folgen.
Herr Meier sagte gestern... - so viel Zeit muss sein!
weiter mit
"Wer reicht wem die Hand?"

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